Blog von Hans-Peter Durst
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Zurück in Sportmund und Ausblick
Es gibt Dinge im Leben eines Sportlers, die kann man sich nicht kaufen - mir ist es widerfahren.

Nach der 6 Stunden Fahrt vom Kurzbesuch bei meiner Mutti im Jordanbad ging es zurück nach Sportmund - müde aber mit unglaublich vielen guten Eindrücken beseelt dachte ich kurz vor Hagen Süd - "gleich noch ein Glas guten Roten mit den Kindern und Ulrike, die die unglaublichen Fahrten mit ihrer Ruhe und Übersicht nun auch geschafft hatte, dann Ruhe".

Denkste - die Kinder hatten das Haus umgeräumt - dekoriert - und ausreichend Getränke besorgt - Schwiegermutter Irmgard hatte einen riesigen Topf Graupensuppe gekocht - die Freunde ihre London-"go-HP-go"- T-Shirts übergestreift und los ging die Party.







Sensationell und eben nicht kaufbar - vielen herzlichen Dank allen "welcome-back-Teilnehmern" und auch all den netten Menschen, die gerne dabeigewesen wären, aber so kurzfristig nicht konnten - und ein herzliches Vergelt's Gott Katharina, Sebastian und Florian - der Abend wird mir unvergessen bleiben.


































Auch der kurze Besuch bei meiner Mutti war sososo sehr emotional - sie hat sich gefreut, als ob sie selbst das Strassenrennen bestritten hätte - schade, dass meine Geschwister diese Freude nicht teilen konnten.









Nun freue ich mich auf die ersten Besuche in Dortmund - bei den Menschen, die mir diese schönen Momente im Leben ermöglichen - meine Partner und Förderer in und um Dortmund - meinem regionalen Netzwerk, wie ich so gerne sage.

Und natürlich sehr auf das Treffen im OSP Rheinland in Köln am Donnerstag, wo ich dem Erfolgstrainer Robert Pawlowsky, dem nicht weniger erfolgreichen Diagnostiker "DOC" Oli Heine und der Meistermacherin Grit Moschke endlich Dank sagen kann und wir mit einem Schlückchen Reisdorf Kölsch anstossen können.

Dieses Treffen liegt mir sehr am Herzen - investieren die 3 doch soviel Zeit und persönliches Wissen in mich - auch das ist unbezahlbar und nicht zu kaufen - ein ganz, ganz besonderer Dank dem OSP Rheinland um Michael Scharf und dem Radsportverband NRW mit der immer hilfsbereiten Geschäftsstelle durch Stefan Rosiejak und natürlich dem Präsidenten des Radsportverbandes NRW , der dies alles ermöglicht - danke Toni Kirsch.

Und vorher geht es nach Frechen zu unserer DBS Geschäftsstelle mit etwas Süßem im Gepäck, den Kaffee gibt es sicher frisch aufgebrüht vor Ort - der Spitzenverband organisiert , plant und fördert uns Athleten ganz besonders gut - Sportdirektor Frank Thomas Hartleb und sein Team - und ganz besonders doll unsere Leistungssportsachbearbeiterin Jana Ong Chin - noch ein so nicht käuflicher Support - Ihr seid spitze.

Sicher habe ich nun wieder einige tolle Freunde, Partner, Mutmacher und Unterstützer vergessen - ich schließe Euch Alle mit ein in meinen Dank und meine Freude, dass ich Euch etwas Glänzendes aus Greenville mitbringen durfte.

Diese Woche bis zur Fachmesse RehaCare gönne ich mir für Regeneration, schöne Läufe, schon direkt gestern Abend wieder mit Sportfreunden am Phönixsee - dann die Messe in Düsseldorf auf dem DBS - Stand Halle 7 - aber dann is aber auch gut- um es mit Stefan Gwildis zu sagen.









Dann gilt die Aufmerksamkeit der Vorbereitung auf die vorparalympische Saison - die körperliche Strategie für die schweren Weltcuprennen in Elzach und die noch schwerere "Alpin-WM" in Nottwil bei unseren Schweizer Nachbarn.
Da ist das Team in Köln wieder gefragt, ich bin gespannt.

Dann die üblichen Überlegungen zur Ausstattung am Dreirad, in das Equipement und die Kleidung.

Bei diesen Gedankenspielen kommt leider immerwieder die weniger schöne Seite meines Sports ins Spiel.

Trotz der treuen und großzügigen Partner und Förderer an meiner Sportseite investiere ich jede Saison eine üppige Summe aus dem Haushaltsbudget.

Gerade wir klassifizierten Dreiradfahrer haben alleine durch den erhöhten Materialaufwand - handmade Dreirad, englische Achse, jeweils 3 Laufräder für die Einzelzeitfahren und die Strassenrennen der Saison - erhöhte Kosten.
 Dazu benötige ich ein Transportmittel für 2 Dreiräder zu den Fahrten zum Training, in Trainingslager und zu den Rennen - dazu einen FahrerIn, da ich selbst nicht Auto fahren kann.

Ganz konkret plane und kalkuliere ich gemeinsam mit dem Rahmenbauer Krautscheid in Bochum ein konkurrenzfähiges Dreirad "aus einem Guss", selbst mit seiner größten Unterstützung fallen Herstellungskosten von im Moment ca. 7500.- Euro für mich an.

Unser Spitzenverband DBS und die Deutsche Sporthilfe unterstützen uns Kaderathleten so gut es geht mit pauschalen Sätzen, ein Trainingslager pro Saison wird großteils übernommen und die internationalen Wettkämpfe wie Europacups und Weltcups werden anteilig unterstützt.

Um Ergebnisse wie in den zurückliegenden Jahren auch bis Rio 2016 zu ermöglichen, sind zusätzliche Vorbereitungs-Trainingslager selbst zu organisieren und zu bezahlen.

So haben die Paralymics in London 2012 unserem Sport deutlich mehr Interesse beschert - der Marktplatz potentieller Sponsoren für punktuelle oder nachhaltige Förderung selbst in meiner Heimatregion ist für uns immer wieder verschlossen.

So musste ich gerade unmittelbar vor der Abreise zur WM wieder erleben, wie eine potente Gesundheitskasse mit Sitz in Dortmund meine Anfrage nach ein paar "kostenfreien" Startplätzen für meinen Verein Sportkinder e.V. negativ beantwortete. Das Budget gibt dies nicht her - für Kinder und Begleitpersonen mit und ohne Behinderungen zum Start des 30. Dortmunder Citylaufes.
Dank guter Beziehungen und einer unglaublichen Kooperationsbereitschaft des Veranstalters konnten die Kinder und wir Begleiter doch starten - Integration pur. Vielen Dank.

Mein Partnerschaftskonzept für eine Förderung eines Athleten der Region wurde ebenfalls ohne persönliches Gespräch abgelehnt - der Sport mit Behinderungen ist für solche Firmen noch immer kein "win-win-Geschäft", also keine Förderung.

So fragt keiner meiner Sportkollegen an um "fussballbekannte" Größenordnungen.

Uns ist es bereits eine riesige Hilfe, wenn wir punktuell ein Trainingslager samt Fahrtkosten erstattet bekommen - in der Regel 8-10 Tage mit Kosten um 1.000 .- Euro oder wenn die Restkosten eines Weltcups von einem begeisterten Sportförderer ausgeglichen werden können.

Zur Zeit versuche ich durch Impulsreferate oder Mutmacher - "Talks" die Kasse etwas aufzustocken - gerne auch im Großraum Dortmund :-)

Ich möchte meinen Ausblick aber nicht mit diesen Sorgen beenden - nein , "mein Weg nach Rio 2016" wird von mir mit großer Vorfreude angegangen - das große Ziel und den nächsten Traum klar vor Augen.








Im Wissen, was auf mich zukommt - zunächst die kommende Saison als Grundlage der möglichen Nominierung für die Paralympics 2016 mit vielen Entbehrungen, vorallem wieder Zeit für Freunde und Begleiter.

Deshalb sind die nächsten Tage so wichtig für mich - Zeit für Freunde beim Championsleague Spiel im Westfalenstadion und dem besonderen Anliegen des Spieles BVB II vs den Chemnitzer  FC mit vielen Freunden aus dieser Zeit bei der Braustolz Brauerei in Chemnitz.

Auf gehts - Rote-Erde-Bier - Stadion Wurst - Anstoss - Heimsieg







13.11.2014


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