Blog von Hans-Peter Durst
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Nach holprigem Start der Saison nun ins Saisonfinale
Die ersten 6 Monate der Rennsaison 2014 sind bereits um, so richtig in Fahrt ist sie für mich noch nicht gekommen.

Solch eine Achterbahn-Saison habe ich bei mir noch nicht erlebt - das erste Rennen mit Reifenpanne, beim ersten Weltcup-Wochenende gesundheitsbedingter Totalausfall, recht zufriedenstellender Europacup am Geburtstagswochenende in der Schweiz, das sehr gute Wochenende im Schwarzwald zur Deutschen - das Double im Einzelzeitfahren und Strassenrennen mit der erfolgreichen Qualifikation für die WM Ende August in Greenville / USA.

Dann die 3 Triathlon-Ausfälle - der Westfalentriathlon abgesagt wegen "Ela", der wunderbare Fredenbaumpark im Dortmunder Norden ist noch immer verwüstet - gesundheitsbedingte Ausfälle der Generalprobe beim T3 in Düsseldorf und bei der Deutschen Paratriathlon Meisterschaft in Hamburg.

Mein Kopf bremst im Moment meinen Körper - die Anfälle lassen die Starts nicht zu.

Nun sind nach 4 sehr guten Erholungstagen die Weichen auf das anstehende Saisonfinale gestellt.

Zunächst das Weltcup - Finale vom 25. - 27. Juli bei Segovia in Spanien und danach die Strassenweltmeisterschaft in Greenville/S.C. in den USA vom 28. - 31. August 2014.

Um alle möglichen Anfallsauslöser zu minimieren, werde ich bereits am 21. Juli statt mit dem Flieger mit dem VW Caddy Maxi auf dem Landweg starten, mit regelmäßigen Pausen und Stopps.

Dazu kommt mir als Allergiker sehr entgegen, dass es auf der Hochebene um Segovia sogenannt allergiefrei ist.

Das Einzelzeitfahren dort liegt mir sehr vom Profil und der Streckenführung - relativ flach, wenig Kurven - Kette rechts und durch      :-)







Das Strassenrennen am Sonntag ist recht wellig mit dem 2-mal zu fahrenden Zielanstieg auf Kopfsteinpflaster über 850 m mit 10 % Steigung.
Da gilt es Geduld zu haben und im rechten Moment die Handbremse zu lösen - wir werden sehen.

Da die Qualifikation für die WM bereits erreicht ist, werde ich das Weltcup-Rennen als Generalprobe fahren, 2 Rennen im Wettkampfmodus zur rechten Zeit und gleichzeitig finaler Materialtest ( keine Drohung, liebes Rückenwind Team in Dortmund Hombruch :-) )

So kann ich nach den heutigen intensiven Gesprächen am Olympiastützpunkt Rheinland in Köln definitv mitteilen, dass ich die Aufgaben in 2014 konkret angehen werde, ebenso das Ziel " Paralympics Rio 2016 " konzentriert und zielstrebig verfolgen werde.

Die letzten so emotionalen Wochen wühlten mich doch recht intensiv auf, ließen Zweifel aufkommen und mich die ursprünglichen Ziele etwas aus den Augen verlieren.

Gemeinsam mit "meinem" mir vertrauten Team um Trainer Robert Pawlowsky vom OSP Rheinland und dem Radsportverband NRW und "meinen" mir schon so lange treu an der Seite stehenden Partnern, Begleitern, Freunden  und Förderern ist heute der "Motivationssack" geschnürt worden und wir gehen das Projekt "auf dem Weg nach Rio 2016" hoffnungsvoll an.








Ich bin dankbar und froh, diese Entscheidung heute getroffen zu haben und danke alle Beteiligten, die mir diesmal Mut gemacht haben und mich positiv beeinflusst haben.

Ganz besonders möchte ich mich diesmal bei Diplom-Sportpsychologin Grit Moschke vom OSP Rheinland danken, sie hat mit ihrer einfühlsamen Art und der zielgerichteten Analyse die Sorgen und Ängste nach dieser Achterbahn-Saison genommen, ist maßgeblich für die positive Neuorientierung verantwortlich und wird mich auf dem Weg nach Rio intensiv begleiten.

Merci beaucoup liebe Grit.
16.07.2014


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