Blog von Hans-Peter Durst
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Zukunftspläne - Paralympics Rio 2016

 

Konzept Paralympics Rio 2016

 

9 Monate nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Paralympics 2012 in London kann ich recht zufrieden und erfreut berichten, dass die von mir definierten Parameter für mein Konzept

 

                                           Paralympics Rio 2016

 

nun passen und ich mit den vor mir liegenden Weltcuprennen in Meran und Segovia den Startschuß für das große Ziel in Brasilien gebe.

 

Zunächst war die Gesundung nach dem Unfall 13. August 2013 das vorrangige Ziel.

Die Brüche an der rechten Hand sind weiter gut versorgt mit den stabilisierenden Edelstahlplatten und die Physiotherapie bei Orthomed verschafft mir permanente Verbesserung der Beweglichkeit und der Motorik.

Der teilruptierte Daumen links ist aus meiner Sicht besser angewachsen als selbst die optimistischste  Prognose der Handchirurgen im Klinikum Dortmund dies voraussagte.

 

Die operierte Schulter links ist im Training und speziell auch im Rennen in Greenville S.C. Mitte April stabil gewesen und die Schmerzen lassen langsam nach.

 

Zusammenfassend kann ich nur herzlich den Ärzten im Klinikum Dortmund herzlich danken für die tolle Arbeit und ebenso den Physiotherapeuten bei Orthomed in Dortmund, die mich geduldig und fachlich kompetent betreuen und die richtigen Dosierungen Krafttraining und Mobilitätsverbesserung abstecken.

 

Ebenso wichtig waren die Gespräche in meinem Verband DBS mit dem Bundestrainer Patrick Kromer, dem Teammanager Tobias Engelmann und dem Sportdirektor Frank-Thomas Hartleb.

Ein Athlet in meinem Alter mit dem sportlichen Ziel in 4 Jahren benötigt auch den Rückhalt und das Vertrauen seines Verbandes und der zuständigen Verantwortlichen :)

Diese Gespräche verliefen sehr fair, zielorientiert und mit dem Ergebnis, dass die entsprechende Leistung vorausgesetzt, der DBS weitere 4 Jahre mit konsequent unterstützt und fördert.

 

Grundlage dazu war auch, dass mein Stützpunkttrainer beim Olympiastützpunkt Rheinland in Köln, Robert Pawlowsky mich weiter so erfolgreich betreut.

Auch diese Gespräche in Köln verliefen sehr positiv für mich, ich freue mich riesig über die weiteren Jahre mit Robert – herzlichen Dank an den OSP Rheinland und den Bund Deutscher Radfahrer NRW, die mir diese Zusammenarbeit ermöglichen.

 

Parallel lief das zähe basteln am finanziellen Gerüst der kommenden 4 Jahre.

Mit großer Freude und Dankbarkeit kann ich auf meine langjährig treuen Partner und Förderer meines regionalen Netzwerkes rund um Dortmund zählen.

 

Radtechnisch kann ich weiterhin bei Rückenwind in Hombruch meine nicht immer einfachen Wünsche und Probleme mit meinen Dreirädern fachmännisch lösen lassen, die Zusammenarbeit bei Rückenwind mit meinen Materialpartnern Marschall Rahmenbau in Körbecke am Möhnesee und Profile Design ( Laufräder, Sattel, Vorbau und Lenker ) über Thaler Sports in Gevelsberg klappt hervorragend. Vielen herzlichen Dank.

 

Auch die Partner, die mich auf dem Rad so gut aussehen lassen, bleiben mir die kommenden  4 Jahre treu.

 

Die komplette Radsportkleidung von Protective und Bellwether, die sensationellen Helme von Kask, die Radsportschuhe von Lake, alles aus einer Hand vermittelt von Thaler Sports und Thorsten Frahm.

 

Ganz wichtig für mich als Brillenträger auch die hervorragende Zusammenarbeit mit sport:optic und Frau Katja Grimme in Dortmund – Professionalität für meine Brillen für alle Teilsportarten Schwimmen, Radsport und Laufen.

 

Ganz glücklich bin ich auch über die weitere Zusage bis Rio 2016 für alles rund um Vitamine und Mineralstoffe aus dem Hause Taxofit – ein treuer Partner seit Anfang an.

 

Das von mir so erhoffte regionale Konzept für die Mobilität meiner Dreiräder bis Rio hat sich trotz sehr intensiver Bemühungen meinerseits leider bislang nicht umsetzen lassen – da ist mein Sport mit Handicap offensichtlich nicht interessant genug.

 

So konnte ich Dank sehr wohlwollender Menschen bei VW in Wolfsburg zu guten sportlichen Konditionen einen VW Caddy Maxi verbindlich für die Zeit über 4 Jahre erhalten, mit dem beiden Dreiräder perfekt und ohne lästiges Auseinanderbauen zu Trainings, Wettkämpfen oder zu Lehrgängen transportiert werden können.

Diese Kosten belasten nun zwar zusätzlich zu unserem „Privatauto“ unser Familienbudget, aber meine Familie steht neben der gemeinsamen Begeisterung auch in dieser Hinsicht dazu und ist einverstanden damit.

 

Dazu werde ich weiter einige erfolgversprechende  Termine wahrnehmen, vielleicht kann ich später auch in dieser Angelegenheit noch etwas Positives übermitteln.

 

Gut gemeinte Angebote scheiterten leider an Vorschriften und Regularien oder auch an mangelnder Kooperation z. Bsp. mit meinem Verein, was mich natürlich sehr traurig stimmt.

Aber ich denke positiv und oft hilft dies ja, um unerwartet ganz tolle Partner zu finden.

 

So geschehen im Zusammenhang mit meinem zerstörten Unfall-Rahmen, der unwiederbringlich defekt ist.

 

Durch die Berichterstattung der Dortmunder Medien wurde ein sportbegeisterter Unternehmer darauf aufmerksam und entwickelte in seinem Unternehmen eine Idee, wie er den neuen Konzept - Rahmen aus Aluminium für mich finanzieren konnte.

Eine spontane Idee führte zu einer wie ich denke sehr positiven Zusammenarbeit für die kommenden Jahre, vor allem auch eine von gegenseitigem Respekt getragene Partnerschaft.

Ich freue mich auf die Ideen von Herrn Michael Becker und seinem langjährig bekannten Unternehmen in Dortmund – Marx & Marx.




 

Der Rahmen wurde ebenfalls in der Region entwickelt und gebaut – aufgrund des Materialmixes war dies nicht bei Marschall – Rahmenbau möglich – so konnte ich auf die Professionalität und das Wissen von Sven Krautscheid in Bochum bauen – ein herrlicher Rahmen für mein Triathlon-Dreirad ist dabei entstanden.

 

 





Das von mir so präferierte Regional-Netzwerk um die Sportstadt Dortmund herum, die mich auch durch so viele tolle Trainingsmöglichkeiten fördert und unterstützt ist für mich mehr als eine Grundlage meines Sports – es ist für mich eine Herzensangelegenheit.

 

 

So werde ich nun am Mittwoch zum Weltcup nach Meran aufbrechen – der Start für mein Konzept Paralympics Rio 2016 – ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit mit all diesen tollen Menschen und hoffe , dass ich mit dem einen oder anderen Erfolg mich persönlich bedanken kann.

 

Mit sportlichem Gruß bis bald

04.06.2013


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