Blog von Hans-Peter Durst
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I did it - ein Traum wurde für mich wahr
Ich kann es noch gar nicht richtig fassen - 14. September 2013 - der von mir seit 1997 geträumte Traum Stilfser Joch ist für mich wahr geworden.
Dachte ich nach meinem Unfall und der Reha, Touren wie diese sind ausgeträumt - jedes Jahr erzählen Freunde von den herrlichen Tagen in Südtirol -  nun ist dank vieler guter Umstände und mehr als hilfsbereiten Menschen dieser Traum für mich in Erfüllung gegangen.
Plan B, Uta und Heinrich Albrecht waren wahrscheinlich der notwenige Funke, der im Frühjahr überspringen musste, um dieses Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen. Vielen Dank Euch Beiden, Ihr und Euer Team seid Spitze.














Dann waren die vielen Mutmacher so unglaublich wichtig, die mir in Zeiten des Grübelns und der Unsicherheit das Zeichen gaben, Hans-Peter, Du schaffst das.

Vorallem meine Frau Ulrike und meine Tochter Katharina, die immer wieder mich motivierten und anstachelten.
Ein herzliches Vergelt's Gott Euch Beiden.


















Dann kam der Moment, der der Knoten wirklich in die richtige Richtung platzen ließ, Denise und Ihr Projekt "EISs auf Rädern", eine tolle Aktion und am Ende sooo erfolgreich.

Heute bin ich ich so unglaublich glücklich, der Endura Alpentraum ist für mich geträumt, das Stilfser Joch ist bezwungen, als erster Dreiradfahrer überhaupt durfte ich diesen so herrlichen Pass fahren, 2.757 Meter über Null.

Vielen Rennfahrer freuen sich ja oben auf dem Gipfel auf die sagenhafte Abfahrt, dies war für mich persönlich Horror, ein Dreirad diese Kehren nach unten zu fahren - bitte liebe Kollegen Dreiradfahrer - organisiert Euch in der Zukunft eine sichere Abfahrt, die Schräglagen sind wirklich kaum zu fahren und die Aluflanken am Vorderrad glühten.

Nun geniesse ich jeden gefahrenen Kilometer, jedes auf der Tour geführte Gespräch, die unglaublich vielen aufmunternden "tolle Leistung" oder "Respekt" meiner mich überholenden Zweiradfahrer - Gänsehaut pur.

Die erste Steigung Pillerhöhe, locker mit Denise und Marc, die Abfahrt mit über 50 km/h und der ersten Vorderradpanne!!.

Das herrliche Tal bis Pfunds und dann der lange aber unglaubliche schöne Anstieg über Nauders zum Reschenpass, 1.507 müN.

Das "geilste" war für mich die rasante Abfahrt mit den herrlichen Kehren nach dem Reschensee hinunter nach Laatsch, für Dreiradfahrer ein übersinnliches Erlebnis, über 70km/h mit langgezogenen Kurven, mehr geht fast nicht.

Dann kam wirklich die Kopfarbeit, der herrliche Umbrailpass, 17 km bergauf, viele Kehren, gefühlt endlos, bis der Blick zum Stilfser Joch freigegeben wird.
Ich habe mit meiner mich begleitenden Frau angehalten, habe den Moment genossen, er ist unwiederbringlich.

Verpflegung auf 2.501 m, gesalzender Tee, freundliche Worte der Plan B - Mitarbeiter, das Team von Denise, Saskia und Alex aus Chemnitz mit aufmunternden Worten, noch 3 Kilometer zum Stilfser Joch.

Leute, könnt Ihr Euch vorstellen, welche Emotionen in mitr aufkochten.
19 Jahre einem Traum hinterherträumen - greifbar nah und doch so fern.

Conny "Walter" Marquardt, mein DBS-Kollege kommt locker an mir vorbei, 100 km vor mir gestartet, aufmunternde Worte, Du schaffst das, Du auch. Dialog am Gipfel.

Dann das herliche Gefühl, mein Dreirad und ich am Stilfser Joch, der Rest ist Formsache, Abfahrt nach Gomagoi, die Hände und Finger machen nicht mit, bei Kehre 19 in den Wagen, Absprache mit Heinrich Albrecht, in Gomagoi wieder aufs Rad und die letzten 11 km nach Sulden - 15 % Steigung sind wirklich völlig gleichgültig - mein Ziel - mein Traum ist gelebt.







Ganz , ganz herzlichen Dank an meine Frau Ulrike, die nicht nur mich, sondern unser ganzes Team so wunderbar geduldig und umsichtig mit dem VW Caddy begleitet hat, herzlichen Dank an das Team von Denise, dieuns immer wieder so motivierend unterstützt haben, herzlichen Dank an alle, die mich bewogen haben, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.







Und vielen Dank an meinen Trainer Robert, der mir die Übersetzung 34/32 zugetraut hat, ich freue mich auf eine  gemeinsame Bergetappe.

Und abschließend ganz herzlichen Dank an alle Meschen, speziell Roman von Rückenwind in Hombruch, die immer wieder das Rad umgebaut haben für diesen Traum.






Ihr seid alle S PI T Z E :


























Sollte ich im Überschwang eine Person vergessen haben, ich bitte dies zu entschuldigen.

Und gleichzeitig möchte ich Verständnis bitten bei all meinen Freunden, meinen Förderern und bei meinen beiden tollen Kindern, ich war in letzter Zeit ein wenig ungenießbar, die Freude, die Anspannung, die Unsicherheit und die Umstände mögen dies ein wenig entschuldigen - Danke für Euer Verständnis und Eure Geduld mit mir.
Und ganz zum Schluss möchte ich meiner Mutti im Allgäu danken, sie hat mir das Buch damals geschenkt, 100 Pässe in den Alpen - zu einer Zeit, wo kein Mensch an mich für solche Aktivitäten geglaubt hat - Danke.

Nun geniesse ich mit lieben Freunden aus Dortmund das milde Klima und die herrlichen Waadwege um Meran, Astrid  und Carsten, vielen Dank für die Empfehlung.






01.10.2013


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