Blog von Hans-Peter Durst
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Es tut gut, wieder in der Heimat zu sein
Dortmund - Sportmund - Zuhause
Nach all den herrlichen Tagen in London und Brands Hatch, den emotionalen Hoch und Tiefs tut es richtig gut, wieder in vertrauter Umgebung zu sein, ganz besonders gut tat es im eigenen Bett zu sein.
Ich freue mich sehr, wieder in Dortmund zu sein, die Stunden vergehen wie im Flug durch ganz viele Anrufe, spontane Besucher aus der Nachbarschaft, Lyphdrainage bei Orthomed und viel zu erledigender Papierarbeit für die Unfallaufbereitung.

Nun haben wir die lange Autofahrt gemeinsam auch genutzt, die Dinge für die Zukunft längerfristig zu planen.
Dies ist für mich auch Therapie, um die immer wieder aufkommenden Gedanken "was wäre gewesen wenn, hat mich Trainer Robert Pawlowsky doch so top fit gemacht" zu besiegen.

Mehrere Komponenten spielen eine wichtige Rolle, so vorangig die Familie und Freunde, die ich durch meinen Sport jahrelang sehr vernachlässigt habe.
Nicht zu vernachlässigen ist mein Alter und die Gesundheit, will der Körper nochmals 4 Jahre im Bereich Hochleistungssport leben oder ist es sinnvoller, die Erfahrungen schon jetzt gezielt an jüngere Athleten weiterzugeben.

Und ganz wichtig ist der Aspekt Finanzen, nicht nur für mich als geborenen Schwaben. Es gehen einfach seit Jahren etwa 3.500 - 5.000 Euro aus der Familienkasse in meinen Sport, die nicht abgedeckt sind durch die tollen Förderer, die mich seit Jahren mit Material, Ausrüstung und Bekleidung unterstützen. Auch die Sporthilfe und der Deutsche Behindertensportbund ist großzügig mit Reisekostenerstattungen, aber es bleiben eben unter dem Strich große Lücken.
Gerne hätte ich die vergangenen Jahre mal wieder die Familie zu einem gemeinsamen Urlaub in die geliebten Berge zum Wintersport eingeladen oder wäre mit ihnen durch die USA im Wohnmobil unterwegs gewesen.

Viele meiner Kollegen im Parasport haben mittel-und langfristige Partnerschaftsverträge mit regionalen "Geldhäusern" oder großen Unternehmen und können somit von Paralympics zu Paralympics strategisch planen.
Dies ist mir bislang trotz mehrfachen Bemühens leider nicht gelungen hier in Sportmund, helfen würde eben auch sehr ein Abkommen mit einem Autohersteller, der uns für die kommenden Jahre zu günstigen Bedingungen einen Wagen, in den beide Dreiräder passen für Trainingslager und Rennwochenenden zur Verfügung stellen könnte.

Nun will ich aber nicht klagen, ich betreibe meinen Sport aus Freude am Sport, mit großer Leidenschaft und der Botschaft, das auch mit einem Handicap mehr geht, als man selbst glaubt.

Ich freue mich diese Woche sehr auf die schönen Einladungen am Freitag nach Düsseldorf zu Frau Ministerpräsidentin Kraft, die die erfolgreichen NRW-Sportler der Olympiade und der  Paralympics 2012 empfängt.
Und am Samstag kurz vor dem Heimspiel des BVB gegen Leverkusen lädt OB Ullrich Sierau die erfolgreichen Dortmunder Teilnehmer in sein Rathaus, um uns ins Goldene Buch der Stadt Dortmund eintragen zu lassen. Eine ganz besondere Ehre für mich und eine riesige Vorfreude auch für meine Familie und Freunde.

13.09.2012


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