Blog von Hans-Peter Durst
Normale Schriftgröße
Vergrößerte Schrift
Maximale Schriftgröße



 

Kontrastmodus
Der Geist von Canterbury
Ein herrlicher Tag liegt hinter mir - die südenglische Landschaft liegt mir sehr und wir haben den Tag sehr genossen.
In Canterbury haben wir die vergangenen 2 Jahre und insbesondere die letzten 4 Wochen nochmals aufgearbeitet, die besonderen Momente und auch was wäre wenn gewesen.
Ein Shiraz aus Australien hat die Gedanken begleitet - wir sind zum Schluss gekommen, dass unabhängig der letzten 4 Wochen es eine gute Zeit war - gemeinsam getragen von so vielen Menschen die an mich glaubten.

Nun kam auch der Punkt zu überlegen, wie es weitergeht.
So ganz ohne Sport kann ich mir mich und mein Leben im Moment nicht vorstellen. So werde ich nun eine "kreative" und mentale Pause einlegen, dem Körper Ruhe und Erholung und auch die nötige Zeit zur Ausheilung geben.
Ich freue mich auf die regenerativen Einheiten bei Orthomed in Dortmund, Kraft und Kräftigungsübungen als Grundlage für neue Motivation in 2013.
Da ja nun auch definitiv feststeht, dass ich nicht zur Paratriathlon- Weltmeisterschaft nach Neuseeland im Oktober kann, liegen 2 "Baustellen" brach.
Im Paracycling hätte ich sicher mit einem "goldenen" Moment in London aktiv aufgehört - mit dem Ergebnis 2012 bin ich mehr als zufrieden unter den aktuellen Umständen - aber eben zufrieden genung um hiermit das "radeln" ganz aufzuhören.
So haben wir gestern im Schatten der Kathedrale von Canterbury entschieden, dass ich mich ab März/April konkret auf die Paracycling-Weltmeisterschaft in Baie Comeau/Kanada im September vorbereite.
Mein Trainer ist dann wieder zurück und ich bin sicher durch die regenerativen Monate und das intensive Kraft-und Kraftausdauer-Training bei Orthomed und im Westfalenstadion mit Jürgen Graf und den Kollegen hochmotiviert und gut vorbereitet auf dieses Topereignis in einer der schönsten Regionen der Welt.

Darüber hinaus lasse ich die Dinge auf mich zukommen, zunächst muss ich sehe, wie der Daumen und die Brüche sich entwickeln und ob ein aktives Rennradeln möglich ist.
Was kann ich im Bereich Material noch optimieren, ist es für mich bezahlbar und machbar. Hier werde ich in den kommenden Monaten mit Uwe Marschall von Marschall-Framework und mit dem Team von Profile Design um Thorsten Frahm in Klausur gehen.

Auch der Gedanke Brasilien und die Paralympics 2016 sind nach den herrlichen Rythmen bei der Abschlussfeier in London nicht ganz aus dem Kopf.
Da möchte ich die Entwicklung ein wenig abwarten, hier wäre auch ein Start im Paratriathlon besonders reizvoll - ist Paratriathlon 2016 doch erstmailg paralympisch.

Paralell dazu möchte ich den von mir so geliebten Ausdauersport nicht aus den Augen verlieren, der sicher auch im fortschreitenden Alter immer Gewicht bekommen wird und Sinn macht.
Es gibt noch so viele herrliche Landschaftsläufe und Ausdauer- Herausforderungen auf dem Rad in meinem Kopf , ich denke dabei an z. Bsp. Oslo-Trondheim-Oslo oder den Niagarafall-Marathon - nach dem Motto - es gibt viel zu tun - packen wirs an.

Fazit für meine Frau und mich waren nun gestern beim Shiraz - wir geniessen den Erfolg mit der Silber-Medaille und werden gemeinsam die sportlichen Dinge in Ruhe in 2013 angehen.

Mit sportlichem Gruß aus Canterbury
11.09.2012


MEIN GÄSTEBUCH


hier geht's lang


MEIN EVENTKALENDER

Juli - 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
     1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31       
  


Facebook

MEINE GALERIE

Partner - Kontakt - Impressum