Blog von Hans-Peter Durst
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Auf gehts ins Westfalenstadion

Nach 3:30 h herrlichem Radl-Training im warmen Mairegen regeneriere ich gerade schön in der heimischen Infrarot-Kabine.

Dabei lese ich in der RuhrNachrichten, wo unsere schnellen LGO - Mädels so laufen im Training, einen herzlichen Glückwunsch an alle LGO und die Vereinsführung zu solch einem potenten Sponsor und so einer spendablen Sportführung.

Da wird man als Sportler mit handicap ganz schön neidisch, seit Jahren bemühe ich mich auch schon für meinen Verein RBG Dortmund 51 und auch für mich selbst als Sportler um finanzielle Unterstützung für die gerade im Behindertensport sehr viel höheren Kosten.

Zum Beispiel benötige ich ein größeres Transportmittel für die sperrigen Dreiräder, benötige eine Begleitperson, da ich selbst nicht Auto fahren kann usw. Bei konkreten Anfragen kommt dann leider immer, dass keine Bugdets für den Sport mit handicap vorhanden seien, wir zu wenig "win to win" sind oder eben auch gerne, dass Behindertensport nicht die Zielgruppe sei für den Angefragten. Schade. Aber positiv denken.

Ich danke gerade in solchen Situationen noch mehr meinen tollen und treuen Förderern, die Jeder auf seine Weise mit Herz, Sachverstand, hervorragendem Material und vorallem mit ihrer Arbeitskraft mich unterstützen. 

So denke ich heute nach dem Regentraining ganz speziell an das tolle Edelstahl - Dreirad von Uwe Marschall, wetterfest und unkaputtbar, die super Komponenten von Profile Design, die mir das Team von Rückenwind immer wieder mit Geduld und 25-jähriger Sporterfahrung (Jubiläum am 12. mai in Hombruch !!) anbringen und einstellen.

Heute auch hervorragend die für jedes Wetter passende Renn- und Trainingsbekleidung von Protective über Klaus Peter Thaler in Gevelsberg-Silschede und die tolle Brille von Sport:optic und Frau Grimme. Hier entwickeln wir sicher noch die Scheibenwischer für London, da bin ich ganz sicher bei dieser kreativen Optikermeisterin.

Uns so gibt es einfach ganz tolle Menschen in meinem sportlichem Umfeld, die seit Jahren meinen Sport begleiten und mir mit Engagement und Sachverstand es ermöglichen.

Leider sind in der Regel die Behindertensportvereine finanziell so schlecht gestellt, dass wir zum Beispiel bei RBG Dortmund 51 unsere gesamten Startgebühren, Fahrkosten und Vereinstrikots selbst bezahlen, von bezahltem Trainingslager oder solch tollen Dingen wagen wir gar nicht erst zu träumen.

Schön für mich ist, dass mir und meinen Sportfreunden es trotzdem Spaß und Lebensfreude bereitet, im Verein zu trainieren und die Wettkämpfe zu bestreiten. Arbeit nach der aktiven Zeit ist dann für mich, genau diesen Schiefstand ein wenig zu begradigen.

Viel hat sich übrigens durch die Wahl zum Sportler des Jahres in Dortmund bewegt, herzlichen Dank allen Entscheidern und Wählern.

Nicht nur die 1000.- Euro als "Preisgeld" konnte ich in die Materialausstattung im olympischen Jahr gut gebrauchen, sondern auch viele kleine Wege sind kürzer für mich geworden darüber, vielen Dank.

 

Jetzt aber sputen, der Regen läßt nach, Stefan und die anderen BVB-Freunde sind schon vor der Tür, auch ein Bayer kann in der 2. Heimat gönnen und gut mitfeiern.

Herzlichen Glückwunsch BVB zur Meisterschaft.

05.05.2012


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